Mittwoch, 31. August 2016

Erdbeer-Ella

Schön langsam werde ich fertig mit den Sommersachen... Wobei wir im Moment noch das herrliche Wetter genießen und richtig viele Sommersachen machen.


Gestern waren wir bei einer wunderschönen Gartengrillgeburtstagsparty einer Freundin im grünen Obstgarten und diese Woche steht sicher noch der ein oder andere Sprung in Omas Pool an. :D


Heute will ich auch gar nicht so viele Worte machen - wir sind gleich bei meiner Schwägerin zum Frühstück eingeladen.


Wir haben gestern aus dem Dachboden für sie alle unsere Babysachen geholt. Die Mädels haben fleißig geholfen und waren selber ganz erstaunt, was wir da alles haben und wie viel schon aussortiert wurde.


Zu süß, wenn sie sich an das ein oder andere Teil erinnern - oder es aber gar nicht fassen können, dass sie mal in einen Strampler der Größe 50 gepasst haben. :D :D


Jedenfalls werden wir nachher mal alles ausräumen, evtl aussortieren und mal schauen, was noch an wichtiger Erstausstattung fehlt. Eine wunderbare Beschäftigung, oder?


Auf den Bildern seht ihr die kleine Hasentochter in einem ihrer neuen Kleider. "Miss Ella" heißt der Schnitt von Annas Country und ist zuckersüß. Unser Exemplar hier habe ich etwas verlängert und unten weiter auslaufen lassen - je mehr sich dreht, desto besser, meint das Hasenkind. :D Das Haarband ist nach einem Tutorial von Hamburger Liebe entstanden. Vielleicht kommt euch der obere Stoff des Kleides bekannt vor - aus dem maigrünen Leinen habe ich mir eine Mabel genäht, das sind die Reste davon. Der Erdbeerstoff stammt aus einem aussortierten Kleid einer meiner Schwestern und passt perfekt dazu, finde ich. <3


Die kleine Hasentochter ist im großen Kleiderwahn. Ich glaube, in den letzten drei Monaten hatte sie vielleicht drei Mal (unter Aufbietung all meiner Überredungskünste) eine Hose an. Hosen gehen gar nicht im Moment. Über eine Leggings unter dem Kleid können wir immerhin diskutieren. Ich bin ja gespannt, wie das an den etwas kälteren Herbsttagen wird... :D Aber wahrscheinlich löst sich das, wie vieles, von selbst - wenn das Kind friert, wird es schon auf Hosen umsteigen. Wenn nicht, dann sind Kleider mit Leggings oder Strumpfhose (oder beidem) dann eben die Alternative der Wahl. Und da eignen sich Kleider wie Miss Ella ja auch wunderbar - mit einem Langarmshirt drunter und direkt aus Cord oder festem Jeans genäht halten solche Trägerkleider nicht nur schön warm, sondern sehen auch gleich herbstlich aus. :D


Hasenwilde Grüße
Johanna

Donnerstag, 25. August 2016

Kartoffelfeuer

Hättet ihr gedacht, dass wir nochmal so richtig schicke heiße Sommertage kriegen? So richtig mit Hitze, klarblauem Himmel und lauen Abenden?


Gestern haben wir die Gelegenheit genutzt und waren spätnachmittags im Freibad. Meine Schwester und meine Mama haben die Kids richtig ausgepowert, wir hatten ein leckeres Picknick zum Abendbrot dabei und die Mädels sind spät, müde und glücklich ins Bett gewandert.


Am Wochenende wartet voraussichtlich dann auch noch ein besonderes Highlight: die Kartoffelernte!
Ich weiß nicht, ob ich euch schon erzählt habe, dass im Hause hasenwild der Göttergatte der mit dem grünen Daumen ist. Ich bin ausschließlich für die Zimmerpflanzen zuständig, und da überleben nur Orchideen und Grünlilien... :D :D


Mein Mann liebt die Gartenarbeit. Er bewirtschaftet zwei große Gartenflächen, baut alles an, liest sich ein und bringt regelmäßig selbstgezogenes Biogemüse auf den Tisch. Lecker. Ich verarbeite alles, was er mir so bringt (gut, dass wir zwei Gefriertruhen und einen Biokeller haben - da fallen manchmal ja schon ganz schöne Mengen an. Unter 70 Lauchpflanzen fängt der Beste nämlich gar nicht an. :D :D). Ich bin also eher für den Küchenanteil der Gartenarbeit zuständig.


Unter anderem gibt es auch ein Stück Kartoffelacker. Ein kleines. Also, groß genug für einen Familienjahresvorrat, aber im Vergleich zu richtigen Kartoffeläckern halt doch eher klein. :D Weil man unseren Kartoffelacker mit einem normal großen Traktor und aktuellen Kartoffelpflügen nicht bewirtschaften kann, weil er einfach nicht groß genug ist, hat der Göttergatte all die alten Pflüge und Kartoffelbewirtschaftungsteildingense von anno dazumal ausgemottet und in Schuss gebracht, denn für reine Handarbeit ist die Ackerfläche dann doch wieder ganz schön groß.


Das Kartoffelsetzen mit dem alten Kartoffelleger ist im Frühjahr immer der absolute Bringer. Da darf dann Frau hasenwild mit traditionellem Tüchlein auf dem Kopf hinten auf die Maschine und eine Kartoffel nach der anderen in den Setzteller legen. Wie in alten Zeiten eben. Macht schon irgendwie Spaß. :D


Und bei der Kartoffelernte fährt einer den (kleinen. uralten. aber süßen. :D) Traktor, und der andere führt hinten den Kartoffelpflug. Hinterher werden die jungen Kartoffeln von Hand gesammelt. Die Kinder sind natürlich immer dabei und helfen fleißig mit, manchmal lassen sich auch Mitglieder von meiner oder der Schwiegerfamilie motivieren - hinterher gibt's nämlich Kartoffelfeuer. Eigentlich werden dabei die dürren Kräuter verbrannt, aber da unser Acker so klein ist, brauchen wir meistens noch Unterstützung von ein paar Holzscheiten... :D :D Über dem Feuer wird dann gegrillt, es gibt die ersten frischen Kartoffeln dazu und für die Kinder hinterher Stockbrot.


Wenn der Abend schön lau ist, ist das wunderschön. Der Kartoffelacker und der zugehörige Schuppen liegen etwas außerhalb der Ortschaft, die Aussicht ist wunderschön, das Feuer knistert und auf ein oder zwei Biertischgarnituren gibt es ein fröhliches Essen, Ratschen, Feiern. Wir (und besonders die Mädels) freuen uns jedes Jahr wie die Schnitzel und funzeln bis spät in der Nacht mit ihren Taschenlampen. Wenn ich an die Gitarre denke, wird das ein oder andere Lagerfeuerlied gesungen. Sommerstimmung pur.


Für solche langen Sommerabende, an denen abends nicht nur die Grillen zirpen, sondern leider auch die Stechmücken fliegen, gibt es ja kleidungstechnisch nur ein Optimum: Lange, dünne Hosen. :D Gut, dass ich mir letztens ein Exemplar nach dem Pech und Schwefel genäht habe. Der Stoff stammt aus der Restekiste vom Stoffladen in der Umgebung, ich weiß nicht genau was das ist - irgendeine Art Crepe vielleicht? Jedenfalls fällt er total luftig und schwingt locker um die Beine. Die kleinen Lederstreifen und die Knöpfe am Saum sind ein witziger Hingucker und machen die Hose dann auch stadttauglich. Mallorca lässt sich in verschiedenen Weiten und Variationen nähen - ein absoluter Allrounder unter den Hosen! Obendrüber gab's ein "Teneriffa"-Trägertop. Den Schnitt habe ich mir jetzt schon zum dritten Mal genäht, der sitzt einfach super. Der Saxophonspieler ist mit Hilfe von Freezerpapier aufschabloniert, den leicht rosa schimmernden Hintergrund habe ich mit Sprühtextilfarbe gestaltet. Für kühlere Tage passt wunderbar ein Bolero drüber - aber am Wochenende werde ich den hoffentlich nicht brauchen! <3


Hier könnt ihr euch das Ebook "Mallorca" genauer ansehen:


Und hier gibt's das Trägertop "Teneriffa":


So, und mit diesem Sommeroutfit kann ich jetzt endlich mal wieder bei RUMS aufschlagen. :D

Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 24. August 2016

Post

Ach ihr Lieben, ich hätte so viel zu erzählen und zu zeigen, aber ich komme einfach nicht zum Schreiben. :D :D Ich bin im Ferienflow und wie ich es mir gewünscht hatte, entstehen gerade ganz viele Sachen an der Nähmaschine, die ich schon ewig machen wollte.


Ich habe mir ziemlich probenähfrei genommen, um das zu schaffen, und habe mal wieder richtig Freude dran, nur für uns zu nähen. Ich zeige euch die Sachen sicherlich irgendwann (wenn ich mal Zeit habe zu fotografieren), aber da noch so viele schöne Bilder auf dem Rechner auf euch warten, müssen die erst gezeigt werden. :D


Heute möchte ich euch aber von etwas erzählen, was mich in den Ferien besonders berührt und gefreut hat. Eine Karte. Eine einfache Karte. Anstatt über die Post kam sie direkt in meinen Briefkasten, die Absenderin wohnt nämlich nur 15 Minuten von hier entfernt. Bevor ich euch aber erzähle, warum diese Karte mein persönliches Ferienhighlight war, muss ich ein bisschen ausholen. :D


Ich singe mein Leben lang in Chören. Zu Höchstzeiten waren es 6-7 Stück parallel, mit den Kindern hat sich das aber wieder ein bisschen relativiert und zurückgefahren - und so gibt es im Moment keinen festen Chor, in dem ich mitsinge.


Ich helfe hier und da instrumental oder gesanglich aus, und es gibt einige Gruppen, in denen ich mitwirke, die projektmäßig die ein oder andere Hochzeit oder ähnliches singen, aber eben nichts so richtig festes. Wöchentliches.


Auf der einen Seite genieße ich die Freiheit und Freizeit - weniger Termine in der Woche heißt eben, mehr Zeit für die Kinder und mich - aber auf der anderen Seite vermisse ich das Singen dann auch wieder. Den Zusammenhalt, die Proben, die Gespräche und natürlich die Musik. Deshalb habe ich mit einer lieben Freundin zusammen einen Projektchor mit dem schönen Namen "Voice ma's" gegründet, der - je nach Lust und Laune - ein bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst mit fetzigen Liedern gestaltet. Zwei Proben, ein Auftritt, fertig. Ein kleines, aber feines Projekt, mit nicht zu viel Aufwand, aber jeder Menge Spaß verbunden.


Und es singen - Freunde. Freunde aus allen Himmelsrichtungen, Männer, Frauen, mit Kindern und ohne, alle geeint dadurch, dass sie einfach gern singen - und oft, genau wie ich, nicht die Zeit haben, einem Chor mit festen wöchentlichen Probenzeiten beizutreten. Entsprechend habe ich das Gefühl, dass die Motivation nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Sängern und Sängerinnen besonders groß ist. Dieser Chor singt nicht nur - er strahlt nebenher eine solche Freude und Begeisterung aus, dass es unglaublich Spaß macht, davor zu stehen. <3


Jedenfalls haben wir am zweiten Augustwochenende gesungen, und ich hatte richtig Spaß. Da waren geniale Solos, wundervolle Musiker und ein Chor mit ganz viel Enthusiasmus und Begeisterung. Es war echt gut, finde ich. Ich habe den Tag sehr genossen, hinterher war ein Großteil des Chores noch miteinander essen, ratschen, austauschen, den Tag genießen.


Und zwei Tage später lag dann diese besagte Karte in meinem Briefkasten. Eine Karte von einer Freundin, die leider nicht mitmachen konnte, sich aber dann mit ihrer Familie den Chor angehört hat. Soooo viele schöne Worte - wie sehr es ihr gefallen hat, wie schön es war, wie viel Freude sie beim Zuhören hatte. Die Karte liegt seither auf dem Schreibtisch neben dem PC und ich lese immer mal wieder drüber - und lächle dabei. Und wisst ihr, was ich denke?


Wie oft bin ich begeistert von etwas, und vergesse ganz einfach, es laut auszusprechen? Vergesse, zu sagen, wie sehr ich den Tag oder den Abend mit jemandem genossen habe. Wie sehr ich mich über etwas gefreut habe. Und das sind ja manchmal auch einfach ganz kleine Sachen. Ich nehme mir hiermit vor, wieder mehr auszusprechen, wenn mich etwas begeistert. Laut zu sagen, dass ich mich über etwas gefreut habe, anstatt immer davon auszugehen, dass die Leute das schon wissen. Ich nehme mir fest vor, mir auch mal wieder die Mühe zu machen, eine liebe Karte zu schreiben - ich weiß jetzt nämlich wieder, wie schön es ist, eine zu bekommen....


Nebenher konntet ihr Bilder der kleinen Hasentochter in ihrer Lieblingstunika sehen. Den Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von der Drahtzieherin habe ich euch schon als Maxikleid gezeigt, aber die Tunikavariante mag ich mindestens genauso gern - vor allem sehen diese Spaghettiträgertops auch mit einem Longshirt drunter total klasse aus, finde ich, und damit werden sie auch richtig herbsttauglich. Da zeige ich euch auch noch ein Beispiel. Aber noch lässt sich das tolle Teil einfach so leicht tragen, wie hier. <3 Anstatt unten noch eine Stoffrüsche anzubringen, habe ich die blaue XXL-Wäschespitze von Namijda genutzt, die ich vernähen durfte. Das geht ratzfatz und gibt der Tunika nochmal richtig Leichtigkeit. Die passenden Borten dazu lassen sich wunderbar vertüddeln und bringen Einheitlichkeit in die Tunika - und auch eine passende Tullelue ist entstanden - die restliche Wäschespitze kommt auch hier beim Tüddeln super rüber, finde ich... <3


Hier nochmal der Link zum Schnitt:

Sommerliebe³  Anleitung und Schnitt für ein Trägertop/-Tunika/-Maxikleid - Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Da geht's zur XXL-Borte in Namijda's Shop - und von da könnt ihr euch zu den passenden Häkelborten und der schmalen Wäschespitze weiterklicken:

♥1 Mtr. Wäschespitze - XXL Blütentraum 8cm - Baby Blau ♥


Und die Tullelue findet ihr hier: *KLICK*


Hasenwilde Grüße
Johanna



Mittwoch, 17. August 2016

Ferienprogramm

Wir steigen jetzt mal kurzzeitig von ärmellos auf halblang um - wobei die kurze Hose durchaus sein darf, wir haben hier im Moment nämlich noch richtig schöne Sommertage! :D Ich hab euch ja letztens schon erzählt, warum tagelanges Indoorprogramm nicht unser Ding ist. Die Chaosvermeidungszeit überschreitet einfach jegliches Maß. :D :D Also gibt es Ferienprogramm aller Art - und daran habe ich genauso viel Spaß wie meine Mädels...


Ich für meinen Teil bin ja sowieso inzwischen so im Ferienmodus angelangt, dass ich nicht mehr weiß, welchen Wochentag wir gerade haben. Ich unterscheide nur noch "Wochentag" und "Wochenende", und das auch nur, weil wochenends der Hasengatte mit durch das hasenwilde Chaos schwirrt. Zumindest zeitweise. Wenn wir etwas unternehmen, sind wir also eher tagesunabhängig und planlos unterwegs. Irgendwas ergibt sich eigentlich immer. :D


Wir Mädels haben uns zum Beispiel Ende letzter Woche einen richtig schönen Verwöhntag gegönnt. Die Hasenkinder und ich waren zuerst shoppen. (Na gut, wir waren bei DM und Aldi. Für Kleidung haben die beiden keinerlei Ausdauer. Kann schließlich auch die Mama nähen. :D ).


Hinterher waren wir lecker chinesisch essen (das wissen auch die beiden Nachwuchsdamen im Haus schon zu schätzen) und dann im Kino. Hach. Kino. Für die Kleine war es das erste Mal überhaupt, die Große war letztes Jahr schon mal mit mir in "Petterson und Findus",


Wir saßen also nachmittags um zwei mit noch fünf anderen Kinowilligen im Altstadtkino in Ingolstadt und haben uns die volle Dröhnung "Mullewapp" gegönnt. Meine Kinder sind fernsehtechnisch ja noch sehr auf der soften Schiene unterwegs. Heißt: Leo Lausemaus, Lauras Stern, Hase Felix und Petterson und Findus sind hoch im Kurs. Hin und wieder das Sandmännchen, das wars dann aber auch schon. Auf DVD, in hundertfacher Wiederholung.


Und nachdem sie damit eigentlich sehr zufrieden sind, sehe ich nicht, wieso ich das im Moment ändern sollte. Irgendwann werden sie ganz von selber auf den Geschmack kommen, und dann ist es sicher noch früh genug, auf die nicht ganz so soften Kinderfilme umzusteigen.


Mal davon abgesehen, dass wir im Sommer den Fernseher sowieso eher selten brauchen - wenn das Wetter passt, wuseln meine Mädels bis spät abends im Garten und springen lieber noch eine Runde im Trampolin, da bleibt die Glotze dann sowieso aus. <3


Nachdem die Ladies also dementsprechend seeeeehr selten einen Film sehen, der länger als 10 Minuten dauert, war ich schon gespannt, was sie mit dem Kinofilm anfangen. Hat ihnen aber gut gefallen. Die Große hat quasi durchgehend schallend gelacht und das ganze Kino amüsiert. Sie werden einfach groß. Unglaublich. <3

Dasselbe dachte ich übrigens auch, als meine große Hasentochter in die neue "Carmina"-Bluse schlüpfte. Der weite Ausschnitt, den man auch super über der Schulter tragen kann (ist der Hasentochter aber zu ungewohnt - sie schubst den Ausschnitt meistens wieder nach oben), lässt sie gleich noch größer wirken, finde ich. Angenehm zu tragen ist die Bluse auch, sie fällt weich und locker und die halblangen Ärmel bieten ganz viel Bewegungsfreiheit. Nicht nur über der kurzen Hose ein Hingucker, ich denke, die Bluse wird uns auch noch ein ganzes Stück in den Herbst hinein begleiten können - auch als schneller Drüberzieher über Tops und Co. Die passende BeMützi habe ich euch schon gezeigt, hier noch ein paar genauere Einblicke.


Carmina lässt sich aber nicht nur als Bluse, sondern auch als Kleid nähen, und mit einem Bindegürtel auf Taille oder Hüfte bekommt sie auch nochmal einen ganz neuen Look - so lassen sich mit dem Schnitt wirklich viele unterschiedliche Hingucker zaubern!
Hier findet ihr das EBook "Carmina" von Mamasliebchen:

http://de.dawanda.com/product/103040783-ebook-e-book-20-carmina-kids-kleid-tunika-92-164


Und hier gibt's die "BeMützi" von Annas Country:

                                         


Hasenwilde Grüße
Johanna

Mittwoch, 10. August 2016

klitzeklein

Heute nur ein klitzekleiner Blick auf etwas klitzekleines Verschenktes. Auf den Besitzer-to-be wird noch gewartet, aber das Geschenk hat seinen Weg schon ins richtige Haus gefunden. <3

Genäht habe ich die Babyhose, Babyshirt mit Knöpfen an der Schulter und Babymütze aus dem Klimperklein-Buch. Den süßen Häuschen-Jersey mit dem Namen "Sleeping Village" nach dem Design von mimirella durfte ich für Alles-für-Selbermacher vernähen.






Den süßen Häuschen-Stoff könnt ihr hier ergattern:

Jersey - Sleeping Village - Mimirella - Weiß

Hasenwilde Grüße
Johanna

Montag, 8. August 2016

Sommerfreuden

Während andere schon wieder ins neue Schuljahr starten, stehen wir eigentlich noch ziemlich am Anfang der Sommerferien - und genießen diese in vollen Zügen. Mei
stens jedenfalls. Denn Sommerfreuden können durchaus auch zwei Seiten haben... :D :D


Auf der einen Seite sind da die vielen wunderschönen Dinge, die man eben besonders in den Sommerferien tut. Mit dem Rad in den Nachbarort zum Dorffest fahren, um dann spätabends mit glücklichen, schaumkopfbeschmierten, mit Perlenketten geschmückten und pappsatten Hasenkindern den Heimweg antreten. Weil nichts eilt. Man kann ja ausschlafen.


Spontane Treffen mit Freunden. Am Spielplatz, zuhause, im Schwimmbad, zum Kaffeetrinken, zur Brotzeit oder alles gleichzeitig. Spielende Kinder im Garten oder im Wasser, während wir Eltern gemütlich Zeit haben, einen Kaffee zu schlürfen und mal wieder ausgiebig zu ratschen. Und wenn die Kinder abends noch nicht genug vom Spielen haben - einfach schnell ne Pizza holen.


Ausschlafen. Gesegnet mit zwei Langschläfern, von denen die eine nicht vor neun, die andere nicht vor halb zehn/zehn auf den Beinen ist, darf ich das tatsächlich großschreiben. Nach ein bisschen morgendlichem Getrödel und einer halben Stunde Lego-im-Schlafanzug dann gemeinsam entscheiden, ob man jetzt lieber Frühstückt oder doch gleich Mittagessen kocht.


Sich täglich auf den anstehenden Urlaub im September freuen und sich mit den Kindern in den buntesten Farben ausmalen, wie viel Eis da täglich gegessen wird. Bücher vorlesen. Selber lesen. Alle viere gerade sein lassen. Eis essen fahren. Ich könnte noch ein Weilchen so weitermachen. :D :D


Und dann gibt es da noch die andere Sommerfreuden-Seite. :D Die, die einen manchmal die Augen verdrehen lässt. Die, die dafür sorgt, dass Mama nicht zu sehr in den Entspannt-Modus rutscht. :D Wisst ihr, was ich meine?


Ein Beispiel: Stellt euch die Situation vor: Ich stehe in der Küche, bereite das Mittagessen zu. Die Große hat zwischendurch ein Stück Wassermelone verschnabuliert und tropft. Rot. Ich schicke sie nebenher zum Waschen und sie zieht ab. Als sie auch nach 15 Minuten nicht wieder auftaucht, werde ich misstrauisch. Ich luge um die Ecke ins Bad. Da steht sie auf ihrem Hocker inmitten einer kapitalen Schaumwolke, mühevoll produziert aus der halben Flüssigseifeflasche. Sie hat Schaumwölkchen auf dem Kopf und im Gesicht und der Schaum quillt in Bergen aus dem Waschbecken, verbreitet sich über Toilette, Boden, Teppich. Während das Kind glucksend im Schaumberg wühlt, hole ich tief Luft. Das schaumbedeckte, leicht geknickte Grinsen bringt mich dazu, kopfschüttelnd wieder auszuatmen und dem Hasenkind einen Lappen und einen Eimer in die Hand zu drücken.


Während ich die Aufwischarbeiten beaufsichtige und unterstütze, hat die kleine Hasentochter in der Küche den Eimer mit Dinkelkörnern gefunden, den ich zum mahlen auf die Arbeitsplatte gestellt habe. Ich gebe zu, die fühlen sich wirklich toll an, wenn man reinfasst. Und das macht das Kind. Bis zum Ellenbogen wühlt sie in den Körnern, die fröhlich über den Eimerrand prasseln und sich ihren Weg in halboffene Schubladen, den Boden, die Schuhe, die Arbeitsfläche suchen. Ich drücke der Kleinen leicht entnervt einen Handbesen in die Hand und beauftrage sie, damit sämtliche Körnchen auf einen Haufen zu kehren und von der Arbeitsplatte zu sammeln. Währenddessen beschließt die Große, aus sämtlichen Schals und Tüchern im Haus ein Häuschen unter dem Esstisch zu bauen....


Ihr seht, worauf ich hinauswill. Manchmal wäre es einfacher, etwas phantasielosere Kinder zu haben. Solche, die einfach Lego und Puzzle spielen, anstatt für ihre Ideen, Bauten und Rollenspiele immer den gesamten Hausstand auszuräumen. Aber mal ehrlich - was hätte ich euch dann zu erzählen? :D :D


Die wunderschönen Sommerbilder zeigen die kleine Hasentochter in einem ihrer Lieblingskleider - weil nämlich "die Füße verschwinden, wenn man es anzieht". So ist das nämlich. :D Das Maxikleid ist nach dem neuen Schnitt "Sommerliebe hoch 3" von Iris, der "Drahtzieherin", entstanden. Den Stoff dafür hat Alles-für Selbermacher geliefert - die "großen Kaktusfreunde" sind ein richtiger Hingucker und der passende grüne Kombistoff, die "piekfeinen Pünktchen" wirkt total frisch. Die Jerseys fühlen sich total gut an und fallen ganz weich - in Kombination mit verschiedenen pinken Streifenstoffen vom Stoffonkel definitiv ein richtiges Sommeroutfit! Passend dazu ist nochmal ein "Traumtuch" von Traumwöllkchen entstanden.

Hier findet ihr die "großen Kaktusfreunde":

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey---Grosse-Kaktusfreunde---HellgrauWeiss?filter_name=kaktusfreunde

Hier gibt's die "piekfeinen Pünktchen":

Jersey - Piekfeine Pünktchen - Kaktusfreunde - Gelbgrün

Die "Sommerliebe hoch 3" könnt ihr euch hier genauer ansehen:

Sommerliebe³  Anleitung und Schnitt für ein Trägertop/-Tunika/-Maxikleid - Schnittmuster & Nähanleitungen bei Makerist sofort runterladen

Und da geht's zum Freebook "Traumtuch":

ebook - Mein Traumtuch - Freebie - Traumwöllkchen

Und ich? Genieße gerade die Ruhe vor dem Sturm. Die Mädels haben eine Freundin eingeladen, und die drei bauen einen Reitstall oben in einem der Kinderzimmer. Ich höre sie seit fast einer Stunde eifrig Dinge hin und her tragen. Wahrscheinlich trifft mich der Schlag, wenn ich nachher hochgehe. Dann werde ich zweimal durchatmen, mir sagen "das ist Kreativität. Das MUSS so." - und zum großen Aufräumen blasen. Und morgen machen wir dann lieber wieder Outdoorprogramm. :D :D

Hasenwilde Grüße
Johanna